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 Post subject: [wiki] Upgrading 6.0 to 6.2
PostPosted: Wed Dec 16, 2009 8:20 am 
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Ich habe ein paar Tipps zum Upgrading von 6.0 auf 6.2 gegeben, um die neuen *.tlz und *.tgz Dateien einbinden zu können.

http://wiki.zenwalk.org/index.php?title ... 6.0_to_6.2

Sind Korrekturen an meinem Beitrag nötig? Den Archiv-Teil würde ich gerne löschen oder braucht den jemand?

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 Post subject: Re: [wiki] Upgrading 6.0 to 6.2
PostPosted: Sat Dec 19, 2009 1:42 pm 
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Vom Befehl netpkg upgrade muss ich abraten, nicht nur dass die neuen Pakete heruntergeladen und wegen der fehlenden lmza-Utilies nicht installiert werden, sondern es kommt hinzu, dass nach Installation des lmza- und xz-Pakets der upgrade-Mechanismus meint, die heruntergeladenen Pakete seien schon installiert.

Werde das Wiki dementsprechend anpassen...

Ein neuerlicher Upgradebefehl führte dazu, dass mein Xserver zerschossen ist. Ursache:
Die X-Bibliotheken sind nicht mehr xorg-* Dateien, sondern xf86* Dateien, davon weiß upgrade natürlich nichts und lädt daher auch nichts, so dass der Xserver einsam in der Wüste verlassen von allen *.so Bibliotheken dasteht.

rc.gpm ist nach dem Upgrade auch nicht da (muss ja gezwungenermaßen auf der Konsole arbeiten)

Weiß jemand, mit welchem Paket man einen zerschossenen Xserver neu installieren kann?

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 Post subject: Re: [wiki] Upgrading 6.0 to 6.2
PostPosted: Sun Dec 20, 2009 3:47 pm 
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Geschafft, der Xserver läuft wieder :))

Mein Thinkpad hat einen Intel 855GM Treiber und in der Diskussion:
viewtopic.php?f=28&t=24582&start=0&hilit=intel+video

wurde folgender Link mit einem funktionierenden Treiber genannt.
http://advamacs.com/pub/xf86-video-intel-2.9.1-i486-1.txz

Quote:
rc.gpm ist nach dem Upgrade auch nicht da (muss ja gezwungenermaßen auf der Konsole arbeiten)


Wenn das System mit init 4 durchstartet, dann wird der gpm-Dämon auch gestartet, hängt man aber im init 3 Modus fest, dann kann folgendes rc.gpm Skript in /etc/rc.d helfen:
vgl. http://support.zenwalk.org/viewtopic.php?f=3&t=18130&start=0&hilit=gpm
Code:
#!/bin/sh
# Start/stop/restart the GPM mouse server:

if [ "$1" = "stop" ]; then
  echo "Stopping gpm..."
  /usr/sbin/gpm -k
elif [ "$1" = "restart" ]; then
  echo "Restarting gpm..."
  /usr/sbin/gpm -k
  sleep 1
  /usr/sbin/gpm -m /dev/mouse -t ps2
else # assume $1 = start:
  echo "Starting gpm:  /usr/sbin/gpm -m /dev/mouse -t ps2"
  /usr/sbin/gpm -m /dev/mouse -t ps2
fi

# There is another way to run GPM, where it acts as a repeater outputting a
# virtual MouseSystems mouse on /dev/gpmdata.  This is useful for feeding
# gpm's data to X, especially if you've got a busmouse (in that situation X
# and gpm may not coexist without using a repeater).  To try running a GPM
# repeater for X, change the gpm command line to look like this:
# /usr/sbin/gpm -R msc -m /dev/mouse -t ps2
# Then, make sure that the mouse configuration in your XF86Config file refers
# to the repeater device (/dev/gpmdata) and a MouseSystems mouse type.  If you
# edit the file directly, you'll want the lines to look like this (minus the
# comment marks '#' shown here, of course):
#Section "Pointer"
#    Protocol    "MouseSystems"
#    Device      "/dev/gpmdata"


Version 6.2 setzt grundsätzlich auf wicd. Auch wenn man den Service wicd deaktiviert, wird von rc.M mit rc.services auch rc.wicd gestartet und man erhält eine Fehlermeldung. Ethernet-Schnittstellen, die in rc.inet1 definiert werden, werden nicht initialisiert: wicd hat die totale Kontrolle. Es sei denn, man zerschießt seinen Xserver ...

Wenn man in der /etc/netpkg.conf in dem Abschnitt blacklist auch die Einträge kernel und aaa_base auskommentiert, kann man diese beiden Paket auch mit xnetpkg upgraden. Grub erhält dann in /boot/grub/grub.cfg noch den neuen Eintrag:
/boot/vmlinuz-2.6.30.5
und das war es auch schon mit dem Upgraden.

Sonst habe ich nicht Besonderes festgestellt, läuft alles wie gewohnt.

Fazit: Zu knabbern gibt es bei lzma und den Xorg-Bibliotheken. Der Intel-Treiber für die Intel-8**-Videochips ist auch ein Problem.

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 Post subject: Re: [wiki] Upgrading 6.0 to 6.2
PostPosted: Sun Dec 20, 2009 6:30 pm 
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Das Wiki ist an die neuen Erkenntnisse angepasst worden...

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 Post subject: Re: [wiki] Upgrading 6.0 to 6.2
PostPosted: Sun Dec 20, 2009 11:12 pm 

Quote:
Auch wenn man den Service wicd deaktiviert, wird von rc.M mit rc.services auch rc.wicd gestartet und man erhält eine Fehlermeldung.
Wenn rc.wicd deaktiviert ist ('chmod -x rc.wicd') wird rc.wicd in rc.services nicht gestartet;
Code:
if [ -x /etc/rc.d/rc.wicd ]; then
  . /etc/rc.d/rc.wicd start
fi
und ist bei mir noch nie absichtlich aktiviert worden (no need for a daemon to set a static ip!); schon seit den Tagen als wicd noch ohne wicd-curses daher kam - kein X, kein wicd - kein Netz
Quote:
Wenn man in der /etc/netpkg.conf in dem Abschnitt blacklist auch die Einträge kernel und aaa_base auskommentiert
aaa_base wird niemals (via upgradepkg) aktualisiert
und der kernel steht dort weil:
- der Kernel was besonderes ist
- es keine Konflikte mit anderen Kernels gibt (also Files mit gleichen Namen enthält)
- upgradepkg den alten (laufenden?!) Kernel *löscht* (kein fall-back im boot menu!) aber nicht startet/booted.
- je nach aktiven Bootloader was anderes getan werden muss
- install/doinst.sh das 'wie-denn-booten' dem Anwender überlässt


  
 
 Post subject: Re: [wiki] Upgrading 6.0 to 6.2
PostPosted: Mon Dec 21, 2009 6:57 pm 
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Quote:
Wenn rc.wicd deaktiviert ist ('chmod -x rc.wicd') wird rc.wicd in rc.services nicht gestartet;


Ich habe wicd über das Kontrollzentrum im Hauptmenü deaktiviert, und zwar im Bereich "services", Dann erschien bei mir nach einem Neustart die Fehlermeldung, dass wicd den dbus nicht gefunden hat. Daraus habe ich gefolgert, dass wicd aufgerufen wird, obwohl es deaktiviert ist. Leider kann ich das im Moment bei mir nicht reproduzieren, weil sich das Kontrollzentrum nicht aufrufen lässt.

Quote:
und ist bei mir noch nie absichtlich aktiviert worden (no need for a daemon to set a static ip!); schon seit den Tagen als wicd noch ohne wicd-curses daher kam - kein X, kein wicd - kein Netz


Dass wir uns da richtig verstehen: Ich wollte wicd deaktivieren. Das klappt auch in 6.0. Die Netzwerkschnittstellen habe ich komplett mit rc.inet1 konfiguriert. Das reichte. Wenn ich mit meinem Notebook bei Freunden war, aktivierte ich schon mal wicd, um bequem das Gast-Wlannetz zu erkennen und mich dort einzuloggen. Zu Hause brauche ich beide Schnittstellen ständig aktiv. Mit ZW 6.2 klappt das nicht mehr. Meine Kabelschnittstelle ist mit rc.inet1 nicht mehr aktiviert.
In 6.0 hat dieser Eintrag in rc.inet1.conf gereicht:
Code:
# Config information for eth0:
IPADDR[0]="192.168.1.2"
NETMASK[0]="255.255.255.0"
USE_DHCP[0]="no"
DHCP_HOSTNAME[0]=""

Jetzt nicht mehr :-(
Code:
# ifconfig
eth1      Link encap:Ethernet  HWaddr 00:12:f0:c4:64:1d 
... [Wlan-Schnittstelle]
lo        Link encap:Local Loopback 
...

Von einer konfigurierten eth0-Schnittstelle ist da nichts zu sehen. Für mich ist das ein Rückschritt.
Wicd als zusätzlicher Roaming-Service ist ok, aber er sollte nicht die eigentlichen Netzwerk-Initialisierungsmechanismen überlagern.

Code:
kein X, kein wicd - kein Netz


Auf deutsch: Xserver zerschossen, keine Möglichkeit mit wget oder elinks Dateien aus dem Netz zu laden? Ist das offizielle Zenwalk-Philosophie?

Was den Upgrademechanismus betrifft: Das Schützen des Kernels und der aaa_base ist sicher ein vernünftiger Gedanke, doch erwartet man von einem upgrade eigentlich ein upgrade:
Wenn uname -r nach dem Upgrade immer noch kernel 28.7 meldet, dann ist das Entscheidende doch nicht geschehen.

Bei einem Udate will ich nur die Dateien auf dem neuesten Stand haben, bei einem Upgrade aber soll das komplette System auf den neuesten Stand gebracht werden. Kernel, Bootloader etc
Bei Suse war das auch immer so, mit entsprechenden Warnhinweisen.

Und apropos upgraden: Es wäre schön, mit einer stabilen Version wie 6.0 längere Zeit arbeiten zu können und vielleicht doch auch aktuelle Versionen der gängigsten Programme bekommen zu können. Ich muss nicht immer das Neueste haben. Und in Zenwalk ist in current-old immer nur die letzte Version gespeichert. Ständig upgraden zu müssen, stresst ganz schön: Xserver zerschossen und so Sachen ...

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 Post subject: Re: [wiki] Upgrading 6.0 to 6.2
PostPosted: Tue Dec 22, 2009 1:11 pm 

Quote:
Dass wir uns da richtig verstehen: Ich wollte wicd deaktivieren.
Ich auch - habe mich da wohl nicht verständlich gemacht...
In den ersten wicd Versionen in zenwalk gab es allerdings keinen Konsolenzugang und mit jedem update von wicd wurde rc.wicd wieder aktiv gesetzt :(
Mittlerweile kann wicd auch von der Konsole benutzt werden und respektiert beim Update aktuelle Einstellungen!
Auf einem Desktopsystem mit static/dyn IP halte ich wicd immer noch für unsinnig und benutze rc.inet1 bzw. netconfig!

Quote:
eth1 Link encap:Ethernet HWaddr 00:12:f0:c4:64:1d
... [Wlan-Schnittstelle]
Ist eth1 das wlan? Auf einigen Systemen wird die Reihenfolge eth/wlan nach jedem Boot anders erkannt, schau mal ins Forum.
Quote:
Was den Upgrademechanismus betrifft:
... dürfen die Pakete in 'blacklist= ' *nicht* mit upgradepkg aktualisiert werden, sondern entweder gar nicht (aaa_base, das root file system!) oder mit installpkg/removepkg - in dieser Reihenfolge!
Auch debian/ubuntu entfernt nicht einfach den Kernel, siehe hier: how-to-uninstall-the-old-kernels-in-ubuntu
Quote:
offizielle Zenwalk-Philosophie?
slackware/zenwalk folgt KISS_principle
und entgeht damit der 'Hölle der Abhängigkeiten' von debian/SUSE/RH - überlässt damit allerdings dem User den letzten Schritt.
In der Vergangenheit hatte ich schon alle drei in die Hölle geschickt - slackware noch nie.
Quote:
Es wäre schön, mit einer stabilen Version wie 6.0 längere Zeit arbeiten zu können
Mirror einfach current setzen und neue Releases nicht upgraden sondern installieren und die home partition nicht formatieren!
Quote:
Ständig upgraden zu müssen, stresst ganz schön
'Morgen ist auch noch n Tag' oder 'Lass die Anderen vor' -
erst mal die changelogs lesen & erste Rückmeldungen abwarten ;)


  
 
 Post subject: Re: [wiki] Upgrading 6.0 to 6.2
PostPosted: Sat Dec 26, 2009 10:09 pm 
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Das mit der nicht erkannten eth0-Schnittstelle hat sich geklärt. Wicd war unschuldig: Das Kernelmodul e100 für den Intel-Ethernet-Treiber war nicht geladen, sondern e1000.

Jetzt läuft alles wie gehabt.

Quote:
... dürfen die Pakete in 'blacklist= ' *nicht* mit upgradepkg aktualisiert werden, sondern entweder gar nicht (aaa_base, das root file system!) oder mit installpkg/removepkg - in dieser Reihenfolge!


Quote:
Mirror einfach current setzen und neue Releases nicht upgraden sondern installieren und die home partition nicht formatieren!


Ok. Danke für den Tip. Das Upgrade mit installpkg hat den Vorteil, dass bei einem Fehler der neuen Version die alte noch vorhanden ist. Ich werde in Zukunft so verfahren, auch bei einem Kernelupgrade.

Eine Bemerkung am Rande: Die Paketverwaltung netpkg ist doch eine Eigenentwicklung von zenwalk. Installpkg setzt auf die klassische Slackware-Methode. Kann man netpkg nicht so einstellen, dass es die alten Pakete nicht löscht? Wenn netpkg so riskant beim Upgraden ist, warum modifiziert man es dann nicht in diesem Sinne?

Das Upgrade auf 6.2 ist für mich aber schon deswegen lohnenswert gewesen, dass der Midnight Commander endlich die deutschen Umlaute kennt und in xfce das Schriftbild harmonisch in den Desktop eingeliedert ist. Endlich!

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 Post subject: Re: [wiki] Upgrading 6.0 to 6.2
PostPosted: Wed Jan 06, 2010 9:08 pm 
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Joined: Fri Nov 10, 2006 1:16 pm
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Danke Zdia für den Wiki-Artikel. Das Upgrade von 6.0 auf 6.2 ist eigentlich nicht sehr spektakulär, da fast keine Pakete durch andere ersetzt bzw. gesplittet wurden.
Wie immer empfiehlt sich den changelog zulesen und da vor allem schauen ob Pakete entfernt weden müssen, die durch andere Pakete ersetzt wurden oder gesplittet wurden. In diesem Fall muss libXp entfernt werden und alle Xorg Pakete.
Anschliessend kann man wie im UPGRADE.TXT vom aktuellen Slackware 13.0 beschrieben (das sollte man auch vorher gelesen haben) manuell (also erst nur downloaden und dann mit upgradepkg) die erwähnten Pakete installieren, nämlich

pkgtools
tar
xz
findutils

sowie netpkg

Nun mit netpkg upgrade alle Pakete upgraden, dann sich mit

netpkg list DN | grep -v extra
alle *neu* hinzugekommenen Pakete sowie die, die noch nicht aktualisiert wurden, da fälschlicherweise als Downgrade angesehen, zB. wenn ein ZW Paket durch eine Slackwarepaket ersetzt wurde (liegt übrigens an der ZW internen Paketnummerierung, die nicht ganz dem Slackware Standard entspricht) anzeigen lassen und nachinstallieren, das installiert dann auch die neuen Xorg Pakete.

Zum Schluss noch die .new configs gegen die alten diffen und ggf. mergen oder ersetzen.

Also alles relativ einfach und geradlinig. Wenn was schief geht, kann man theoretisch genauso auch wieder auf die 6.0 downgraden (geht dann zwar nicht mit netpkg aber mit upgradepkg) , jetzt soll mal einer sagen das Paketsystem von Slackware/ZW sei nicht flexibel. ;)

Genauso mache ich das auch mit slackpkg unter slackware und das funzt wenn man die changelogs und readmes beachtet. Auf keinen Fall sollte man planlos drauflos installieren.

Also, macht mal kein Drama aus dem Upgraden, das einzige Mal wo es wirklich etwas problematisch wurde war als beim Spung von 4.4.1 auf 4.6 auf neu neue Toolchain umgestellt wurde, aber selbst das klappte wenn man etwas umsichtig und mit Verstand an die Sache ranging.

Trotzdem danke für den Wikiartikel, er braucht aber noch Überarbeitung da z.B. nicht erwähnt wird, dass libXP entfert werden muss.

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